Das Goldene Dreieck

Mit dem Goldenen Dreieck hat ein eher hipsteresque anmutendes Bild Einzug ins Tischtennisuniversum gehalten. It’s magic, baby! Widmen wir uns also der Magie des optimalen Balltreffpunktes.

Welches Dreieck ist gemeint?

Zeit für Praxis: Stellt Euch aufrecht hin, Füße parallel und schulterbreit auseinander, legt die Ellenbogen an Euren Körper/Rumpf und führt dann Eure Fingerspitzen zusammen. Heraus kommt ein Dreieck. In dieser Position verharrend, macht eine Rumpfdrehung nach links und rechts. Ihr werdet zwei Dinge feststellen. 1. Die Spitze bleibt vor Eurem Körper, befindet sich aber immer an einem anderen Punkt im Raum. 2. Weit nach links bzw. rechts gedreht, wird’s unangenehm, solange die Füße parallel bleiben und sich nicht mitbewegen.

Formt das Goldene Dreieck
Warum ist es golden?

Zeit für Theorie: Das Dreieck hat natürlich gar keine Farbe. Gold steht hier nur sinnbildlich für „optimal“. Das Goldene Dreieck beschreibt den optimalen Balltreffpunkt. Dort, wo Eure Fingerspitzen zusammentreffen, solltet Ihr bestenfalls den Ball treffen. Das heißt, vor Eurem Körper bzw. der Körpermitte! Warum? Die Theorie besagt, dort habe man die beste Kontrolle über den Ball und könne ihm das Optimum an Spin und Speed mitgeben.

Was heißt das konkret?
  • Versucht, den Ball möglichst vor Eurer Köpermitte zu treffen.
  • Nehmt Eure Füße mit. Insbesondere bei Vorhandschlägen sind die Füße leicht versetzt zur Grundlinie des Tisches. Das Dreieck wandert mit Eurer Körpermitte mit; ist also auch leicht versetzt zur Grundlinie.
Achtet auf Eure Füße