Lange und kurze Aufschläge

In einer idealen Welt landet Euer Aufschlag genau dort, wohin Ihr ihn auch spielen wollt. Im richtigen Leben ist das Ergebnis aber meist ernüchternd. Oft genug beobachte ich, dass die meisten Aufschläge irgendwo im matschigen Halbfeld veröden. Die Herausforderung besteht also in der Präzision: Kurze Aufschläge müssen kurz sein und lange Aufschläge wirklich lang.

Lange Aufschläge – Wie geht das?
  • Platzierung: Der Ball muss auf Eurer Tischhälfte nahe an der Grundlinie aufkommen!
  • Tempo: Lange Bälle sind gleichzeitig schnell. Ihr braucht Power.
  • Platzierung und Tempo sind entscheidend, damit der Ball bis an die gegnerische Grundlinie geht.
… und kurze Aufschläge?
  • Platzierung: Der Ball sollte auf Eurer Tischhälfte in der Tischmitte aufkommen!
  • Tempo: Kurze Bälle sind langsam. Spielt sanft.
Platzierung langer Aufschlag
Platzierung kurzer Aufschlag
… und wie geht der flach?

Ein Hoch auf die Physik! Denn: Einfallswinkel = Ausfallswinkel.

  • Es kommt darauf an, auf welcher Höhe Ihr den Ball trefft. In dieser Höhe wird der Ball den Tisch auch wieder verlassen.
  • Soll der Aufschlag flach werden, dann trefft den Ball auf Netzhöhe.
  • Macht Euch dafür klein. Je nach Körpergröße, müsst Ihr dementsprechend tief in die Knie gehen.
hocher und flacher Winkel

Es lohnt sich, Aufschläge regelmäßig zu üben. Sie sind der Ausgangspunkt Eures Spiels und ermöglichen Euch taktische Optionen. Zum Glück, könnt Ihr Aufschläge auch ganz allein üben. Falls Ihr mal keinen Spielpartner findet. Dann schnappt Euch ein paar Hilfsmittel; z.B. eine Wasserflasche oder ein Handtuch. Versucht, die Flasche zu treffen oder um sie im Bogen herum zu spielen. Probiert verschiedene Positionen aus. Ein Handtuch eignet sich gut dafür, Bereiche abzudecken, die Ihr nicht treffen wollt. Ihr könntet z.B. auf Eurer Tischhälfte nur den Bereich um die Grundlinie frei halten und den Rest abdecken. So übt es sich leichter. Viel Spaß dabei!