Mentales Spiel im Tischtennis – in den Flow kommen

Nervosität, Verkrampfung oder Stress am Tisch sind fast jedem vertraut, der sich im Tischtennis dem Wettkampf stellt. Doch, was tun gegen diese lästigen Begleiter?

Bevor es ans Eingemachte geht kurz zu der Frage: Was kann mentales Spiel überhaupt leisten? Aus meiner Sicht kann mentales Training helfen, knappe Spiele für sich zu entscheiden. Und vor allem: Durch mentales Spiel bewahren wir uns langfristig den Spaß am Sport und schützen uns vor uns selbst – genauer gesagt, unserem inneren Teufel :-).

 

Wo setzt mentales Training an?

Wer sich mit Mentaltechniken beschäftigt, stößt auf zwei grundsätzliche Ansatzpunkte: Den Körper und die Gedanken – über beide Kanäle können wir uns selbst ins Gleichgewicht bringen (dazu später mehr).

Flow - vereinfachte Darstellung
Flow – vereinfachte Darstellung

Mental erfolgreiche Spieler schaffen es, sich in einen „Flow“ zu spielen oder sich zumindest immer wieder diesem Idealzustand anzunähern.

Im Flow, erstmals beschrieben von dem Glücksforscher Mihály Csíkszentmihály, sind wir hoch konzentriert, dabei entspannt und verschmelzen geradezu mit unserer Aufgabe. Wir sind im Hier und Jetzt, optimistisch und lösungsorientiert.

Auf eine zu schwierige Aufgabe reagieren wir mit Stress (Angst oder Resignation). Ist es zu einfach für uns, sind wir gelangweilt und werden fahrig. Wir streben nach dem Flow, weil wir in diesem Zustand unser bestmögliches Spiel abliefern können und den größten Spaß haben.

Doch wie kommen wir in den Flow, wenn es gerade gar nicht läuft?