Was tun in der Sommerpause?

Die Liga ist Geschichte, die Turniersaison vorüber und viele Hallen sind geschlossen. In der Sommerpause ist nicht viel los. Trotzdem könnt Ihr einiges tun, um Euch für die kommende Saison fit zu machen. Ein Zeitplan.

Phase 1: Pause machen

Wenn es draußen heiß ist, mach es keinen Spaß in einer stickigen Halle Tischtennis zu spielen. Viele Hallen sind eh geschlossen oder aber es kommen nur sehr wenig Leute zum Spielen. Eine kleine Spielpause ist also angebracht. Es tut gut, mal nicht an Tischtennis zu denken und sich anderen Aktivitäten zu widmen. Entspannen, Kraft tanken, Genießen, in den Urlaub fahren oder neue Eindrücke sammeln – das alles sorgt für eine gute Regeneration.

Phase 2: Aufbautraining

Körperliche und mentale Fitness ist die Grundlage einer erfolgreichen Saison. Die Sommerzeit eignet sich sehr gut dafür, Kondition aufzubauen (Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit). Oftmals passiert das sogar nebenbei, weil im Sommer andere Sportarten oder Freizeitaktivitäten attraktiv sind. Radtouren, Wandern, Schwimmen, Paddeln, Beachvolleyball oder Frisbee spielen – die Möglichkeiten sind vielfältig.

Phase 3: Techniktraining

Da der Wettkampf noch fern ist, bleibt viel Zeit, die Basics zu erlernen, zu wiederholen oder zu verfeinern. Sicherheit in den Grundschlägen erlangen, ist das Ziel. Das erreicht Ihr mit hohen Wiederholungsraten und einfachen regelmäßigen Übungen. Auf dem Weg dahin bleibt viel Raum für das Experimentelle. Aufschlagtraining ist hier das Stichwort. Probiert Euch aus und spielt viele Bälle.

Phase 4: Wettkampftraining

Zugegeben, die vierte Phase ist kaum zu schaffen in der Sommerpause und verläuft daher meist parallel zur neuen Saison. Nachdem der Körper fit ist und die Technik sitzt, liegt der Fokus jetzt auf Taktik und Mentales. In dieser Phase spielt Ihr unregelmäßige spielnahe Übungen und baut viele kleine Wettkämpfe ins Training ein. Ziel ist es, eigene Spielzüge zu entwickeln und spezielle Taktiken zu erproben. Außerdem weckt Ihr Euren Kampfgeist.